Stadtleben München

Floß fahren in München

Floßfahrten gibt es in Bayern schon seit dem 12. Jahrhundert.
Früher dienten Sie als reine Holztransporte.
Die Isar war schon damals der meist befahrenste Fluss und
bildete die Hauptverkehrsader.

Mitte des 19. Jahrhunderts kamen bis zu
8.000 Flöße jährlich in München an.
Heute gibt es jedoch nur noch Vergnügungsfahrten.

Diese laufen in etwa so ab:

Die Flöße werden noch so wie vor 100 Jahren gebaut.
Ein Floß ist 18 m lang und 7 m breit.
Das gesamte Floß wiegt ca. 20 Tonnen.
Gesteuert werden Sie von dem Floßführer,
dem Förg und dem Steuermann, dem Stürer.

Die Strecke der Floßfahrt beträgt 30 km,
sie erstreckt sich von
Wolfratshausen bis nach München.

Mit ausreichend Proviant für den ganzen Tag und reichlich Bier startet die Floßfahrt.
Für den Fall, dass es anfängt zu regnen
wird das Floß mit einer Plane überdacht.

Gefahren wird auf der Isar/Loisach.
Während der Fahrt nach München werden mehrere Floßrutschen passiert.
Desweiteren fährt man,
der Strecke entsprechend,
an mehreren Sehenswürdigkeiten vorbei.
Die Floßfahrt endet in Thalkirchen.

Nach der Floßfahrt werden die Floße auseinander gebaut
und mit Lastwägen wieder nach Wolfratshausen befördert.

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