Stadtleben München
Oktoberfest
| Das erste Mal fand das Oktoberfest am 12. Oktober 1810, zu Ehren der Hochzeit von König Ludwig I und Königin Therese statt. Ab 1816 gab es die ersten Losstände, zu gewinnen gab es hauptsächlichen Sachen aus Silber, Porzellan und Schmuck. Um 1819 wurde beschlossen, dass das Oktoberfest jedes Jahr stattfinden soll. Der Bierverkauf wurde 1818 das erste Mal genehmigt, aus den bis dahin bestehenden Tanzflächen und Kegelbahnen wurden Bierhallen mit Musikkapellen gemacht. |
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| Von 1843 bis 1853 wurde im Auftrag von König Ludwig I auf der Anhöhe der Theresienwiese die Ruhmeshalle erbaut. Sie führt alle bedeutenden bayerischen Persönlichkeiten auf, die sich um ihr Land, die Wissenschaft und die Kunst bemüht haben. Vor der Ruhmeshalle wurde 1850 die Bavaria erbaut. In den Jahren 1880 bis ins 19. Jahrhundert wurden die Leistungen auf der Wiesn erhöht. Ungefähr 400 Buden, Zelte und Essenstände wurden mit Licht erhellt. |
| In den Zeiten des ersten und zweiten Weltkrieges fand kein Oktoberfest statt, danach wurde es „Herbstfest" genannt. Richtiges Bier wurde verboten, so gab es nur „Dünnbier“ dass mit Wasser verdünntes Bier mit nur 2 Prozent Alkoholgehalt war. Seit 1950 gibt es die traditionelle Festeröffnung, die mit einen Festumzug von der Maximilanstraße bis zur Wiesn anfängt und vom Münchner Kindl angeführt wird. Danach werden zwölf Böllerschüsse vor der Bavaria abgefeuert. Um 12 Uhr wird dann vom amtierenden Münchner Oberbürgermeister, mit dem Ausruf: O`zapft is! das erste Fass Bier angestochen. |
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| Das Oktoberfest gilt als größtes Volksfest der Welt. Jedes Jahr kommen rund sechs Millionen Besucher, 70 Prozent der Besucher sind Bayern. Seit 1960 feiern aber nicht nur die Deutschen das Oktoberfest jährliche treffen immer wieder Amerikaner, Japaner, Italiener und noch viele andere aus der ganzen Welt ein. Die Theresienwiese ist 26 Hektar groß. Auf dem Oktoberfest arbeiten 12 000 Personen, davon sind 1 600 Kellnerinnen unter anderem stehen 100 000 Sitzplätze für Personen zur Verfügung. Im Jahre 2005 wurde von den zugelassenen Brauereien (Spaten, Augustiner, Paulaner, Hacker-Pschorr, Hofbräuhaus und Löwenbräu) 6,0 Millionen Maß Bier ausgeschenkt. |
Die Großen Festzelte der Wiesn sind:
- Armbrustschützenzelt
- Augustiner-Bräu
- Bräurosl
- Hacker-Festzelt
- Hippodrom
- Hofbräu-Festzelt
- Löwenbräu-Festzelt
- Ochsenbraterei
- Schottenhammel
- Schützenfestzelt
- Paulaner-Festhalle
- Fischer-Vroni
Desweiteren gibt es auf dem Oktoberfest folgende Fahrgeschäfte:
- Riesenrad
- Kettenkarusell
- Krinoline:
Sie besteht aus Gondeln, die sich gemütlich im Kreis drehen und nach oben und unten schaukeln. - Toboggan:
Ist eine Turmrutschbahn.
Mit einen schnellen Förderband wird man auf ca. acht Meter Höhe transportiert
von da steigt man zur Turmspitze hinauf und rutsch mit einer Unterlage hinunter. - Teufelsrad:
ist eine am Boden liegende rotierende Platte auf die man sich hockt, über einen wird ein Ball an einer Schnurr befestigt, dieser soll die Teilnehmer treffen damit sie von der Platte fallen und somit ausscheiden. - Schichtl:
ist ein "Original-Zauber-Spezialitäten-Theater" in dem Besucher unglaubliche Vorführungen gezeigt werden wie z. B. die Enthauptung einer lebendigen Person mit einer Guillotine. - Pitt`s Todeswand:
In einen Kessel mit einer Höhe von 8 Metern und eine Durchmesser von 12 Metern,
führen Männer und Frauen die größte Motorsportschau Deutschlands
mit waghalsigen Stunts auf. - und die moderneren Fahrgeschäfte:
Z. B. Top Spin, Breake Dance u.s.w.
Für weitere Informationen schauen Sie unter:
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